Dönerbuden, Chinapfannen und Gyros mit Tzaziki…. Was hat das eigentlich noch mit unserer guten alten deutschen Kultur zu tun?? Jaa, klassische Philharmoniekonzerte gibts noch und der Bundestag hat jetzt das Verwenden englischer Begriffe im öffentlichen Alltagsleben verboten.
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von Jens Böttcher
Hallo liebe Yuma-Leser. Herzlichen Dank für die Einladung dieses Wortzumonat zu verfassen.
Die Menschen auf der Welt sehnen sich nach Frieden, aber der ist oft nur schwer zu finden. An so vielen Orten herrscht Krieg. Und ich meine damit nicht nur all die sichtbaren Kriege da draußen, jene Waffenkonflikte, die Angst und Schrecken verbreiten und denen immer wieder Unschuldige, Fehlgeleitete, Alte, Frauen und Kinder zum Opfer fallen. Nein, ich meine auch die ganzen inneren Kriege. Die, die immer wieder in uns selbst stattfinden. Ausgelöst durch die Fragen nach dem eigenen Wert, dem eigenen „Gutsein“ und den tiefen Wunsch, dem Vorbild von Jesus wirklich folgen zu können. Also, Leute, ich weiß ja nicht, wie es euch dabei geht, aber ich persönlich stoße wirklich immer wieder an meine Grenzen. Kann ich Jesus „gleich“ sein, so wie es manche wohlmeinende Prediger uns lehren? Geht das überhaupt aus eigener Kraft? Muss ich mich nur stets richtig „verhalten“ und schon bin ich wie Jesus?
Ehrlich gesagt, halte ich das für unmöglich. Als ich vor einigen Jahren Christ wurde, hat mich das Armbändchen WWJD manchmal sogar etwas irritiert. Nein, nicht, weil ich es irgendwie falsch finde, sich daran zu orientieren, was Jesus an meiner Stelle tun würde, sondern weil ich die Selbstgerechtigkeit darin entdeckt habe, es tatsächlich für möglich zu halten, so zu „sein“ wie Jesus. Ich bin nicht wie Jesus. Ich bin, was meine Jesus-Ähnlichkeit angeht, sogar oft eine ziemliche Pfeife. Liebe ich denn zum Beispiel wirklich meine Feinde? Bin ich wirklich „vollkommen so wie der Vater im Himmel vollkommen ist“? Halte ich die andere Wange hin, wenn mich einer schlägt? Liebe ich meinen Nächsten wie mich selbst? Liebe ich denn - allein diese Frage ist ja schon heftig genug - überhaupt mich selbst? Ich muss gestehen, dass ich mich gut genug kenne, um diese Fragen allesamt mit Jein-Nein-na-vielleicht-manchmal-eigentlich-nicht beantworten zu müssen. Mich bringt das manchmal ganz schön ins Hadern mit mir selbst. Ich glaube aber, dass dieses Hadern auch etwas wirklich Gutes hat. Denn es lässt einen in all seinen Fragen und Zweifeln weiterreisen und stärker werden. Wer fragt, drückt damit ja aus, dass er gerne Antworten hätte. Es ist also absolut nichts Falsches am Fragen. Es ist auch nichts Falsches am Zweifeln. Wir sollten aber den Mut haben, uns dem eigenen Inneren zu stellen und dabei einfach „echt“ zu sein.
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Freust du dich schon riesig auf die nächsten Wochen (Sommerjugendtage), Monate (nummer e1ns mit Paddy) oder gar Jahre? Oder geht es dir vielleicht wie mir, die mit gemischten Gefühlen an die Zukunft denkt? Ich bin gerade dabei meinen Führerschein zu bestehen, eine Studienfahrt nach Rom zu unternehmen und - war mir wirklich Angst macht - den richtigen, zu mir passenden, perfekten, kurz: meinen Beruf heraus zu finden. Was will ich mit meinem Leben machen und vor allem:
- Was will Gott mit mir tun?
Wie wir miteinander reden,
wie wir uns dabei begegnen,
soll die Liebe widerspiegeln, die uns Gott zum Leben schenkt
Unser Leben redet lauter
Als die Worte, die wir sagen.
Kann man uns daran erkennen und sehn,
dass die Liebe bei uns wohnt
Wem das irgendwie bekannt vorkommt, ist wahrscheinlich entweder ein Fan von gemischten Gemeindechören oder war am 24.02. in der Jugend oder sogar beides.
Liebe Ristaus!
Jetzt wird’s also ernst. Nachdem die Gemeinde im Januar dieses Jahres entschied euch als neues Pastorenehepaar zu berufen, lag der Monat Mai noch in weiter Ferne. Viele Dinge wie Verabschiedungen, Wohnungssuche und Ummeldungen liegen jetzt hinter euch. „Unser Norden ruft“ habt ihr im Gemeindebrief geschrieben. „Euer Norden“ weil schon allein euer Nachname laut Internet viel häufiger im Norden auftaucht als im Süden Deutschlands (im Landkreis Rügen übrigens am häufigsten).
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